Neuzugänge

Hier präsentieren wir  unsere Bücher-Highlights des Monats.  Diese werden im ersten Regal im Lesesaal ausgelegt. 

Für den Monat April 2018 empfehlen wir unter anderem:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wojciech Czaja

Wien : Edition Korrespondenzen, 2017

ISBN: 3-902951-30-3 ; 978-3-902951-30-4

Unsere Signatur: Vk Cza-W/H

Klappentext:

Jede Stadt ist anders. Jede Stadt hat ihren eigenen Charakter, aber auch ihre ganz eigenen Geschichten. Der vielreisende Stadtliebhaber Wojciech Czaja widmet sich in seinem Buch Hektopolis genau diesen ortsspezifischen, feinstofflichen Beobachtungen, Erlebnissen und Anekdoten. Porträtiert werden hundert Städte aus aller Welt – vom Megakosmos Mexico City über kleine Preziosen wie Al Buraimi im Oman bis hin zu längst bekannten Destinationen, die im Ergründen und Beobachten einen alternativen Blick hinter die sonst übliche touristische Städtetrip-Schablone offenbaren. Da ist die Rede von in Fußballtrikots gekleideten Hunden im Parque México, von allabendlich leuchtenden Haarshampoo-Häusern an der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, von versteckten Gondoliere-Kantinen in der Lagunenstadt Venedig. »The point of cities is multiplicity of choice«, sagte die kanadische Stadtforscherin Jane Jacobs. Hektopolis ist eine Collage von Momentaufnahmen und eine Liebeserklärung an die Unterschiedlichkeit der Welt.

Wojciech Czaja, geboren 1978 in Ruda Śląska, Polen, ist leidenschaftlicher Reisender und Philopol und besuchte bereits mehr als 70 Länder. Er lebt als freischaffender Journalist und Buchautor in Wien und schreibt über Architektur und Stadtkultur – u.  a. für Der Standard. Zu seinen jüngsten Buchpublikationen zählen Überholz (2015), Zyndstoff (2015), Das Buch vom Land (2015), Der Fuß weiß alles (2016) und Motion Mobility (2017).

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier und hier.

 

Felix Ackermann

Mein litauischer Führerschein. Ausflüge zum Ende der Europäischen Union

Berlin : Suhrkamp, 2017

ISBN: 3-518-46763-8 ; 978-3-518-46763-3

Unsere Signatur: WB Ac/M

Klappentext:

Der Versuch, den Führerschein in Litauen zu machen, eröffnet dem Historiker und Stadtanthropologen Felix Ackermann ein Land, das weniger Einwohner als berlin hat, dafür aber die zweitschwerste Sprache der Welt.

Als Schüler der Autoakademija erlebt er eine Gesellschaft, die sich losgesagt hat von ihrer sowjetischen Vergangenheit und doch immer wieder von ihr eingeholt wird.  Er staunt über Ferienhäuser, die aus Garagen emporwachsen, und über ein Straßenschild "Panzern Einfahrt verboten". Auf der Suche nach einer Zukunft jenseits des Postkommunismus entdeckt er eine Atomstadt, die Flüchtlinge einlädt, wählt einen englischen DJ ins Stadtparlament und liest russischsprachige Medien, die den Untergang der Europäischen Union beschwören.

Was hält Europa heute zusammen? Wie gehen die Menschen in Litauen mit der Freiheit um, die sie vor einem Vierteljahrhundert gewonnen haben? Wie funktioniert die Europäische Union an ihren östlichen Außengrenzen, zwischen Kaliningrad und der Republik Belarus? Statt über diese Fragen am Berliner Schreibtisch nachzudenken, bricht Felix Ackermann 2011 auf, um Gastwissenschaftler in der litauischen Hauptstadt zu werden. Seine Familie erlebt in Wilna ein Europa der ganz praktischen Herausforderungen. Die Kinder lernen Litauisch und werden zu kleinen Patrioten erzogen. Seine Frau bringt eine Tochter zur Welt, die sogleich einen litauischen Personencode erhält. Und er selbst macht endlich doch noch seinen Führerschein in einer Kleinstadt namens Utena.
Der Historiker und Stadtanthropologe Felix Ackermann porträtiert kurzweilig und pointenreich eine mehrsprachige Gesellschaft, deren Aufbruch in eine bessere Zukunft immer wieder empfindlich gestört wird: von den eigenen sowjetischen Gewohnheiten, der Migration Hunderttausender Bürger in den Westen, der russischen Annexion der Krim und von der allgegenwärtigen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Felix Ackermann, geb. 1978, wuchs in Berlin auf, promovierte 2008 in Frankfurt (Oder) bei Karl Schlögel über die heute belarussische Stadt Grodno und lehrte von 2011 bis 2016 an der Europäischen Humanistischen Universität in Wilna. Zurzeit erforscht er am Deutschen Historischen Institut Warschau die Geschichte des Gefängniswesens im geteilten Polen-Litauen.

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Magdalena Parys. Aus dem Polnischen vom Lothar Quinkenstein

Der Magier

Greifswald : freiraum-verlag, [2018]

ISBN: 978-3-96275-001-5 ; 3-96275-001-0

Unsere Signatur: U pd Pary/M

Klappentext:

Als Kommissar Kowalski die grausam zugerichtete Leiche in einem Neuköllner Abbruchhaus sieht, sagt ihm seine Intuition, dass dieser Fall ein harter Brocken werden wird. Seine Befürchtungen bewahrheiten sich. Vertuschungsversuche einflussreicher Politiker lassen Kommissar Kowalski die Ermittlungen auf eigene Faust führen, die ihn in ein düsteres Labyrinth nicht vergangener Vergangenheit führen, hin zu den Auswüchsen einer MfS-Geheimdienstaktion, die in Bulgarien für das Verschwinden so mancher Oppositioneller sorgte.

Die Fernsehjournalistin Dagmara Bosch, die als Heranwachsende aus Wrocław nach West-Berlin kam, weiß schnell, dass der Neuköllner Fall in engem Zusammenhang mit dem mysteriösen Unglück steht, bei dem ihr Vater – ein engagierter Solidarność-Aktivist der ersten Stunde – während eines Bulgarienurlaubs 1980 ums Leben kam. Gemeinsam mit Kowalski macht sie sich in Berlin auf die Suche nach Antworten. Eine Tour de Force bedrückender Erinnerungen, die im Privaten die große Geschichte erkennen lassen.

Magdalena Parys erzählt mit diesem Roman weit mehr als einen Krimi. „Der Magier“ entfaltet ein Panorama, in dem die pulsierende Gegenwart Berlins so lebendig ist wie die Last der Vergangenheit.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie  hier.

 

Jens Pepper

Gespräche über polnische Fotografie

Berlin : KLAK, [2018]

ISBN: 978-3-943767-39-1

Unsere Signatur: Vk Foto/Pe

Klappentext:

Fotografie spricht eine universale Sprache. Fotografie, Fotogalerien und bildgewaltige Magazine erleben einen enormen Boom. Polens Fotoszene jedoch ist in Deutschland weitgehend unbekanntes Terrain. Zu Unrecht, sind doch die Akteure dieser Szene wichtige Seismographen und Chronisten ihrer Zeit. Jens Pepper schließt diese Lücke und versammelt dreißig sehr persönliche Gespräche mit den wichtigsten polnischen Fotografen, Künstlern, Galeristen, Verlegern, Sammlern und Kuratoren der letzten Jahre. Aus erster Hand erfährt der Leser das Wesentliche über die aktuelle polnische Reportage- und Dokumentarfotografie, die Fotografie in den Bereichen Mode, Lifestyle, Werbung, Theater und Portrait. Er erhält Einblicke in die Galerienszene und den polnischen Fotomarkt im Allgemeinen. Und ganz nebenher bekommt der Leser einen Schnellkurs in polnischer Gegenwartsgeschichte geboten, die maßgeblich die persönlichen und künstlerischen Lebenswege der Interviewten geprägt und beeinflusst hat.

Jens Pepper, unterbrach das Studium der Kunstgeschichte, um 1989 zusammen mit einer Partnerin eine Galerie zu gründen und das Kunstgeschäft ausgiebig kennenzulernen. Es folgten weitere Galerien, unabhängig kuratierte Ausstellungen, freiberufliche Tätigkeit für Zeitungen und Zeitschriften sowie Vorträge über den Kunstmarkt. Seit 2010 beschäftigt sich Pepper fast ausschließlich mit der Fotografie: als Fotograf, Autor für Fachjournale, Sammler und Konversationspartner. Er schreibt für Photonews und die Kunstzeitung über Fotografie, seine Interviews erscheinen in der Berliner Zeitschrift "Brennpunkt" und auf dem Blog: www.obstundmuse.com

Jens Pepper versammelt dreißig sehr persönliche Gespräche mit einer Auswahl der wichtigsten polnischen Fotografen, Künstlern, Galeristen, Verlegern, Sammlern und Kuratoren der letzten Jahre. Aus erster Hand erfährt der Leser das Wesentliche über die aktuelle polnische Reportage- und Dokumentarfotografie, die Fotografie in den Bereichen Mode, Lifestyle, Werbung, Theater und Portrait. Und ganz nebenher bekommt der Leser einen Schnellkurs in polnischer Gegenwartsgeschichte geboten, die maßgeblich die persönlichen künstlerischen Lebenswege der Interviewten geprägt und beeinflusst hat.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.


Wisława Szymborska / Zbigniew Herbert

Jacyś złośliwi bogowie zakpili z nas okrutnie. Korespondencja 1955-1996

Kraków : Wydawnictwo a5, 2018

ISBN: 978-83-65614-15-5

Unsere Signatur: D 4 Szy/Ja

Klappetext:

Oficjalna początkowo znajomość szybko przerodziła się w serdeczną przyjaźń, więcej, we wzajemną fascynację obojga poetów, która miała przetrwać przez kilkadziesiąt lat, do telegramu Zbigniewa Herberta z 6 października 1996 roku, gratulującego Wisławie Szymborskiej Nagrody Nobla, oray jej szlachetnej odpowiedzi: Zbyszku, Wielki Poeto! Gdyby to ode mnie zależało, to Ty byś teraz męczył się nad przemówieniem...

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier und hier (jeweils auf Polnisch).

 

 

Krystyna Naszkowska

Wygnani do raju. Szwedzki azyl

Warszawa : Wydawnictwo Agora, 2017

ISBN: 978-83-268-2474-6

Unsere Signatur: Gk Żyd/N

Klappetext:

Najbardziej znany szwedzki kryminolog, perkusistka z doktoratem, reporter, który rozumie Szwedów lepiej niż oni sami, wybitny architekt... Crème de la crème szwedzkiego społeczeństwa, a wszyscy to emigranci z Polski, których wygnała antysemicka nagonka 1968 roku.

Szczere i przejmujące rozmowy z ludźmi, dla których przymusowa emigracja była nie tylko osobistą katastrofą, ale również bodźcem, by zacząć życie na nowo. Jak to się stało, że ofiary politycznej nagonki, ludzie, którzy w bagażu mieli niewiele więcej niż wspomnienia z ojczyzny, stali się współtwórcami sukcesu kraju, do którego rzucił ich los?

Wspaniała opowieść o tym, że nawet najgorszy los można odmienić, jeśli wystarczająco tego chcemy i nie damy sie złamać okolicznościom.

Krystyna Naszkowska, publicystka i reporterka "Gazety Wyborczej" od pierwsyego numeru. Związana z opozycją demokratyczną od połowy lat 70. W czasach pierwszej "Solidarności" pracowała w Agencji Prasowej "Solidarność" (AS). Po wprowadzeniu stanu wojennego współpracowała z podziemnym "Tygodnikiem Mazowsze", który drukowano w jej podwarszawskim domu. Autorka książek: "Jedz, co chcesz" i "Polskie rody biznesowe". Odznaczona Krzyżem Oficerskim Orderu Odrodzenia Polski.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier (auf Polnisch).

 

Grzegorz Brzozowicz

Resortowe dziecko Rock'n'rolla

Warszawa : Czerwone i Czarne, 2016

ISBN: 978-83-7700-230-8

Unsere Signatur: Vk Brz-G/R

Klappentext:

7 listopada 1981 roku. Snop białego światła wydarł z mroku pająkowatą sylwetkę przeraźliwie chudego dryblasa. Jego twary pokrywał biały puder, a pod oczami miał wyraziste czarne kreski. Zaczął się wić przed statywem z mikrofonem i wyrecytował:

Elektryczne panny z fabryki głupoty

Od dziś zaspokoją wasze wszelkie pragnienia, 

Wasze tajemne marzenia stana się jawą. 

Elektryczny Orgazm dla starych i młodych, Elektryczny Orgazm za małą KAAASSSĘĘĘĘ!!! 

Ta książka to opowieść o tym, że Rock'n'roll to coś znacznie więcej niż dźwięki. Portret generacji, która poznawała świat i samą siebie, tłumacząc sobie teksty piosenek, a spotykała się nie na Facebooku, tylko na koncertach. Lektura obowiązkowa dla wszystkich, których wychowała muzyka. Marcin Prokop

Grzegorz Brzozowicz, kontrowersyjny dziennikarz muzyczny. Zaczynał karierę w legendarnym miesięczniku "Non Stop", zakładał równie kultową "Machinę" oraz warszawskie Radio Kolor. W radiowej Trójce współtworzył przełomowe audycje Radio Clash i Dzika Rzecz. W latach 80. organizował koncerty muzyki podziemnej oraz festiwal Poza Kontrolą. Pomysłodawca projektów muzycznych: Kayah & Bregowić, Yugoton i Yugopolis. Autor pięciu książek i tyluż filmów dokumentalnych. Towarzyski, choć nad wyraz skromny.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie  hier  und hier (jeweils auf Polnisch).

 

Für die jüngeren Leser wächst regelmäßig unsere Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern
Wir laden Sie herzlich ein, bei uns herumzustöbern.

 

In diesem Monat empfehlen wir ganz besonders:

Liliana Bardijewska ; Ill . Emilia Dziubak ; aus dem Polnischen von Ilaria De Nuzzo

Der grüne Wanderer

Weimar : Knabe Verlag, 2017

ISBN: 978-3-940442-98-7

Unsere Signatur: KiD Ba/G

Klappentext:

Eines Morgens wacht Gräumelin auf und ist erstaunt, dass er nicht mehr grau ist, wie alle anderen Bewohner und überhaupt alles in seinem Grauland. Auf einmal ist er ganz grün, vom Schnabel bis zur Schwanzspitze. Ohne lange zu überlegen, macht er sich auf die Suche nach dem Grünland. Auf seiner abenteuerlichen Reise wandert Gräumelin durch andersfarbige Welten, lernt neue Freunde kennen und entdeckt dabei, dass eine bunte Welt am schönsten ist. Doch wo wird seine lange Reise enden?

Weitere Informationen zum Buch finden Sie  hier.

 

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