DPI Frhling

Frühling © Karolina Walczyk

Literarisches Portrait

Zu jeder Jahreszeit stellen wir Ihnen wichtige polnische Schriftstellerinnen und Schriftsteller vor, deren Werke  in Originalsprache   und in deutscher Übersetzung in der Bibliothek des DPI ausgeliehen werden können.

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Frühling 2018

Zbigniew Herbert (1924-1998)

"...ich möchte endlich erfahren
wo die Verblendung endet
und die reale Verbindung beginnt
ob wir infolge erlebter Geschichte
nicht seelisch verstümmelt wurden
und nun auf Fakten mit der Gesetzmäßigkeit von Hysterikern reagieren
sind wir denn immer noch ein barbarischer Stamm
zwischen den künstlichen Seen und den elektrischen Wäldern…"
1)

Zbigniew Herbert wurde 1924 im damaligen polnischen Lwów (Lemberg) geboren. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges erlebte Herbert zuerst den Einmarsch der sowjetischen Armee, später die deutsche Okkupation Lembergs im Jahr 1941 und die erneute Besetzung durch die Sowjets. Er besuchte den Unterricht eines Untergrundgymnasiums und legte 1943 sein Abitur ab. Noch während des Krieges begann er ein Studium der Polonistik an der Untergrunduniversität. Er engagierte sich im Widerstandskampf der Heimatarmee. Im Jahr 1944 zog er von Lemberg nach Krakau. Für kurze Zeit besuchte er die dortige Kunstakademie und danach bis zu seinem Magisterabschluss 1947 die Handelsakademie. Noch während seines Studiums hörte er Vorlesungen in Philosophie und Jura an der Jagiellonen-Universität. Ab 1948 arbeitete er als Bankangestellter in Zoppot. Im selben Jahr nahm Herbert ein Philosophie- und Jurastudium in Thorn auf, welches er im Jahr 1949 mit dem Magistergrad abschloss. Ab 1950 wohnte Herbert in Warschau.

In einer Phase der kulturellen Liberalisierung in Polen debütierte Herbert 1956 mit dem Lyrikband Struna światła (Lichtstrahl, auch Lichtsaite oder Die Saite des Lichts). Im Jahr darauf erschien sein zweiter Lyrikband Hermes, pies i gwiazda (Hermes, Hund und Stern). In diesen und weiteren Gedichtbänden verarbeitete Herbert die Erlebnisse des Krieges auf der Basis ethischer Werte, seine ironische Sprache verband er dabei mit neuartigen Metaphern. Bei allen inhaltlichen und sprachlichen Neuerungen waren seine Gedichte in der Form und in der Melodik an traditionellen Werken polnischer und europäischer Lyrik orientiert.

Als bedeutendstes Werk Herberts gilt der 1974 erschienene Gedichtband Pan Cogito (Herr Cogito), Herr Cogito „verkörpert die Zerrissenheit zwischen dem Empfinden der Wirklichkeit und der Sehnsucht nach Ruhm“.

Zbigniew Herbert

Sein literarisches Wirken führte ihn in den folgenden Jahrzehnten durch ganz Europa und bis in die USA, wo er einmal für kurze Zeit eine Stelle als Gastprofessor in Kalifornien annahm. Nach längeren Aufenthalten in Paris sowie Berlin kehrte Herbert im Jahr 1992 nach Warschau zurück und lebte dort bis zu seinem Tod am 28. Juli 1998.

Zbigniew Herberts Werke wurden in 35 Sprachen übersetzt. Viele davon wurden von Karl Dedecius dem Gründungsdirektor des Deutschen Polen-Instituts ins Deutsche übersetzt. Wie zum Beispiel: Inschrift (1967), Im Vaterland der Mythen. Griechisches Tagebuch (1974), Herr Cogito (1974). Weitere literarische Werke von Herbert wurden in der von Dedecius herausgegebenen „Polnischen Bibliothek“ auf Deutsch veröffentlicht.   

Zbigniew Herbert war Preisträger vieler polnischer und ausländischer Auszeichnungen. Posthum wurde ihm der „Orden des Weißen Adlers“ (Order Orła Białego) verliehen. Im Jahr 2007 entschied sich das polnische Parlament zum Gedenken an ihn das Jahr 2008 (rund 10 jhre nach seinem Tod) zum "Zbigniew Herbert-Jahr"zu erklären. 2018 wurde erneut zum Zbigniew Herberts Jahr ausgerufen, was uns einen besonderen Anlass gibt seine Person hier näher vorzustellen.

Literatur-Nobelpreisträger über Zbigniew Herbert 2)

Josif Brodski

"Herbert ist Lyriker mit einer außergewöhnlichen Konsequenz, vor allem deshalb, weil sich seine Gedichte auf die Ursache konzentrieren und nicht auf die Wirkung, die er als einen zufälligen Vorfall ansieht. Und das stimmt: Symptome sind schließlich keine Krankheit. In diesem Sinne ist Herbert ein historischer Dichter. Seine Feder beruft sich tatsächlich oft auf die Geschichte, die trotz allem die Mutter der Kultur ist. Und er macht dies deshalb, um dem Leser zu helfen, die Vulgarität des Alltags zu ertragen und mit etwas Glück sogar zu überwinden. Seine Gedichte zeigen, dass der größte Teil unseres Glaubens, unserer Überzeugungen, unserer sozialen Ideen verwerflich ist, zumindest auch deshalb, weil wir sie immer auf Kosten anderer hegen"

Czesław Miłosz

"Wenn der Schlüssel zur polnischen Poesie die kollektiven Erfahrungen der letzten Jahrzehnte sind, so hat Herbert diese wahrscheinlich am besten zum Ausdruck gebracht und verdient die Bezeichnung Lyriker der historischen Ironie. Er erreicht ein gewisses schwankendes Gleichgewicht, indem er den Leitbildern der Zivilisation trotz aller furchtbaren Katastrophen Bedeutungen beimisst".

Seamus Heaney

"Herbert sucht immer, die offiziellen Versionen der kollektiven Erfahrungen zu durchdringen, um schließlich bis zu dem Kreis der Empfindungen und des Belastungsvermögens des Menschen zu gelangen. Er macht das, um zu erfahren, ob diese innere Festung des Menschen ein verriegeltes Loch voller Egoismus oder eher ein wachsamer Horchposten ist".


 1) Zbigniew Herbert: Überlegungen zum Problem der Nation. Aus: Gesammelte  Gedichte. Übersetzt von Karl Dedecius. Berlin : Suhrkamp Verlag, 2016. Seite 218.

 2) Adam Zagajewski: Zbigniew Herbert 1924-1998. Publikation der Abteilung für Promotion. Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen, 2001.


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Zbigniew Herbert

Ausgewählte Werke:

Das Land nach dem ich mich sehne. Lyrik  und Prosa 

 Auswahl und  Vorwort Michael Krüger
Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 1987. 376 S.

Reihe: Polnische Bibliothek

Unsere Signatur: U pd Her/Ba-3

Mehr Informationen zum Buch

 

 

 

Ein Barbar in einem Garten

 Polnischer Titel: Barbarzyńca w ogrodzie
Aus dem Poln. von Walter Thiel und Klaus Staemmler
Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 1995. 320 S.

Unsere Signatur: U pd Her/Ba-3

Klappentext:

Der Titel, den Herbert seinem Buch gegeben hat, ironisiert ein allgemeines Vorurteil und hält zugleich eine Erfahrung seines Verfassers fest. Ein Pole kommt in den Westen, reist in Frankreich und Italien, besichtigt historische Stätten, Kathedralen, Museen, lernt Leute und Städte kennen. Was immer er erlebt, er erlebte es unter ungewöhnlichen Bedingungen. Herbert sieht das uns Vertraute mit den Augen dessen, der es jetzt entdeckt. Indem es die Dinge unkonventionell anschaut, macht er sie wieder denkwürdig.

Ein Buch bester polnischer Prosa, in dem historischen Reflexion, Kunstanalysen und Reisebericht auf das glücklichste eine Einheit bilden.“ (Karl Dedecius)

 

Herrn Cogitos Vermächtnis. 89 Gedichte

Polnischer Titel: Przesłanie Pana Cogito. 89 Wierszy
Aus dem Poln. von Karl Dedecius
Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 2000. 181 S.

Unsere Signatur: U pd Her/He

Klappentext:

Zbigniew Herbert zählt zweifellos zu den größten und auch zu den am häufigsten übersetzten polnischen Dichtern; er erlangte Weltruhm und blieb doch eng mit der Wirklichkeit seines Landes verbunden. Vordergründig schlicht, hintersinnig verschmitzt, ernst und heiter zugleich erzählt Herbert von alltäglichen Dingen ebenso unnachahmlich wie von zeitgeschichtlichen Erfahrungen, die man selten ergreifender und anschaulicher zu lesen bekommt als bei diesem Dichter der leisen Töne: „Am schönsten ist Nike wenn sie zögert die rechte Hand an die luft gelehnt herrlich wie ein befehl aber die flügel zittern.“ Die Sinnlosigkeit des Krieges in einem, das Bekenntnis zur Schönheit des Lebens im nächsten Gedicht, das erzeugt die Magie dieser Sammlung, in der manche bekannte Gedichte neu überarbeitet, andere erstmals auf deutsch zu lesen sind. Zbigniew Herbert ist hier noch einmal in all den Facetten seines lyrischen Werks zu entdecken.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

Poezje = Gedichte

Aus d. Poln. übers. von Karl Dedecius
Krakau : Wydawnictwo Literackie, 2000. 198 S.

Unsere Signatur: U pd Her/Po

Klappentext:

Eine umfangreiche Auswahl aus dem lyrischen Gesamtwerk von Zbigniew Herbert in deutschen Nachdichtungen des ausgezeichneten Übersetzers und Kenners polnischer Literatur, Karl Dedecius.

Obszerny wybór z całego dorobku poetyckiego Zbigniewa Herberta w niemieckim przekładzie znakomitego tłumacza i znawcy literatury polskiej, Karla Dedeciusa.

 

 

Stilleben mit Kandare

 Polnischer Titel: Martwa natura z wędzidłem
Aus dem Poln. von Walter Thiel und Klaus Staemmler
Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 1995. 320 S.

Unsere Signatur: U pd Her/Sti

Klappentext:

Ein Buch der Lebensgeschichten, die man mit Erstaunen, Erschrecken, Erschütterung liest. Vom holländischen Handwerker ist die Rede, vom Kaufmann, vom Philosophen, Kapitän, Matrosen. Und dies zu einer Zeit, als die Niederlande sich siegreich gegen Spanien zur Wehr setzten und einen Staat aufbauten, der durch Aktivität und demokratische Friedfertigkeit seinesgleichen suchte.

Es war auch die Zeit vom Existenzbeginn der Tulpen. „Der Tulpen bitterer Duft“ erzählt die Geschichte vom Tulpenfieber, das sich bis zum Irrsinn steigerte und zum Zusammenbruch führte, zum Ruin der Tulpen-Spekulanten. Eine vollendete, dem Atem raubende Geschichte. Eine Börsenkrach-Geschichte. Eine Geschichte der Geschichten, die – wer weiß – auch parabelhaft gelesen werden könnte, heute.

„Gibt es noch einen europäischen Dichter? Einen, der nicht nur die Sprache seines Landes mit seiner poetischen Energie auflädt, der auch außerhalb der lokalen Literaturgeschichte und in fremden Sprachen ein Maß an Verständigung stiftet, das über den normalen Begriff von Literatur hinausweist?“ (Michael Krüger) Es bedarf einer Antwort nicht. Stilleben mit Kandare, eine Anhäufung von Spannung und sprachlicher Subtilität, stellt Herberts vorzügliches Renommee unter Beweis.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier. Weiterleitung auf Youtube.
Literarisches Quartet.
Folge Nummer 30, vom 31. März 1994. Von Anfang bis Minute 17:20.

 

Gewitter Epilog. Gedichte

Polnischer Titel: Epilog Burzy
Aus dem Poln. von Henryk Bereska
Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 2000. 78 S.

Unsere Signatur: U pd Her/G

Klappentext:

"Wenn ich auf meinen Rundgängen über die Felder und das Brachland  gehe, dann stelle ich  mir gerne vor, wie das alles in einer Milion Jahren aussehen wird. Wird es dann noch die gleichen Pflanzen geben? Und die Farbe des Himmels, wäre sie noch genauso wie heute?"

In dem Gedichtband Gewitter Epilog konzentrierte sich Zbigniew Herbert am Ende seines Lebens noch einmal ganz auf sein ureigenes Gebiet, die Lyrik. Der Ton in Herberts Gedichten ist leise, lakonisch und gelassen, geprägt von Ironie und einem hellsichtigen Blick auf die eigene Existenz: „Herr, / dank sag ich Dir für diesen lebenskrempel, worin ich / ewiglich rettungslos versinke, unentwegt suchend nach / irgendeinen kleinkram“.

Prägende Lebenserfahrungen und Einsichten tauchen immer wieder in diesen Gedichten auf, aber auch die Kritik an Mißständen, Krieg, Gewalt und Sinnlosigkeit zeichnet thematisch die Lyrik Zbigniew Herberts aus. Seine Sprache wirkt zunächst einfach, sie ist unprätentiös und >leicht<, ist die Sprache eines einzigartigen Poeten, eines „poeta doctus“. Gewitter Epilog erschien im polnischen Original kurz vor Zbigniew Herberts Tod.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

Gesammelte Werke

Polnischer Titel: Wiersze zebrane
Aus dem Polnischen von Henryk Bereska, Karl Dedecius, Renate Schmidgall, Klaus Staemmler und Oskar Jan Tauschinski
Herausgegeben von Ryszard Krynicki, mit einem Nachwort von Michael Krüger
Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 2016. 663 S.

Unsere Signatur: U pd Her/Ges

Klappentext:

Jenseits des Ichs des Künstlers erstreckt sich eine schwere, dunkle, aber reale Welt. Man darf nicht aufhören zu glauben, dass wir diese Welt in Worte fassen, ihr Gerechtigkeit widerfahren lassen können.“ Zbigniew Herbert hat Lyrik nie als hermetische Wortkunst verstanden. Von der „nackten Poesie“, den kargen Versen des Debütbandes Lichtsaite (1956), bis zum Bericht über eine belagerte Stadt (1983) spricht er von der Zerbrechlichkeit des Menschen und der Übermacht einer gewaltverfallenen Geschichte. Doch nicht die Klage bestimmt den Ton. Herbert verfügt über eine Vielzahl von Tonlagen und Formen, vom ironischen Epigramm bis zum erzählenden Poem. Zu den Gestalten, die er in den Gedichten auftreten lässt, ist auch der seinen Lesern unvergessliche, dem Dichter unverzichtbare Begleiter „Herr Cogito“, der sich auf die Kunst versteht, Schmerz und Ratio miteinander zu verschmelzen.

Hermes, Hund und Stern, Studium des Gegenstandes, Inschrift und weitere sechs Gedichtsammlungen, die Zbigniew Herbert zwischen 1956 und 1998 veröffentlicht hat, erscheinen hier erstmals vollständig und in ihrer ursprünglichen Gestalt und Reihenfolge. Mehr als hundert Gedichte wurden noch nie ins Deutsche übersetzt. Ein neuer Flügel im Museum der modernen Poesie ist eröffnet.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

Pracownia Herberta. Studia nad procesem tekstotwórczym.

 Redakcja: Mateusz Antoniuk
Kraków : Wydawnictwo Uniwersytetu Jagiellońskiego, 2017. 501 S.

Unsere Signatur: D 4 Herb/Pra

Klappentext:

Pracownia żyjącego pisarza jest żywa, to znaczy stale otwarta ku przyszłości, ale z chwilą śmierci autora maszyneria pracowni zostaje unieruchomiona już w sposób definitywny. Opustoszały pokój przestaje być miejscem, gdzie „robi się poezję”, zamienia się nieodwołalnie w pokój, gdzie poezja była robiona. Żadna kartka nie będzie już pokryta nowym dopiskiem lub skreśleniem (poza „bezosobową” niejako foliacją czy paginacją, którą mogą nanieść archiwiści). Archiwum – ten długi, z upływem lat coraz dłuższy cień żywej pracowni – definitywnie pracownię zastępuje, wypiera jej realność, zajmuje jej miejsce. Archiwum Zbigniewa Herberta można nazwać pracownią wyłączoną, pracownią, która zamieniła się już bez reszty w swoje własne archiwum. Nasz pomysł na książkę poszedł niejako pod prąd tej przemiany: postanowiliśmy podjąć próbę (w jakiejś mierze z góry skazaną na klęskę!) narracyjnego ożywienia pracowni, która zastygła – w archiwum.
Pierre-Marc de Biasi dla sugestywnego przybliżenia swej manuskryptologicznej pasji sięga po metaforę płynnego atramentu: „Poprzez rękopisy genetyk zbliża się do samego sedna przygody literackiej, jak gdyby atrament rzeczy pisanej pod jego spojrzeniem znów stawał się płynny”. Nasza książka powstawała jako próba spojrzenia, pod którym archiwum na powrót staje się pracownią. Spojrzenia, które ożywia.
Fragment Wstępu

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Zbigniew Herbert

Links

- Zbigniew Herbert Stiftung. Auf Englisch, Polnisch und Französisch.

- Interview mit  dem Literaturübersetzer Andrzej Kopacki  im Radio Poland und Ankündigung    2018 zum Herbert-Jahr erklärt.

- Artikel in Culture.pl: "2018: Celebrating the Anniversaries of Sendler, Herbert & Poland Itself".  Auf Englisch.

- "Five Years of the Zbigniew Herbert Award". Auf Englisch.

- "Gaelic Poet Nuala Ni Dhomhnaill Wins the Zbigniew Herbert International Literary Award 2018". Auf Englisch.

- "In Transparency, He is Silent & Speaks: The Works of Zbigniew Herbert". Auf Englisch.

- Artikel in der Frankfurter Rundschau: Zbigniew Herbert. Die Probe von Lüge und Wahrheit.

- Artikel in der Welt: Ein polnischer Partisan erklärt den Völkermord.

- Artikel in der Zeit: Die Feinde lösen einander ab.

-   Im "Panorama der ponischen Literatur des 20. Jahrhunderts"   im   Band 4: "Porträts" finden Sie weitere Informationen zu Zbigniew Herbert.

 

- Das DPI ist im Besitz einer Bronze-Gussplatte. Sie wurde dem Institut im Jahr 1981 von Nowy Teatr in Posen geschenkt. Auf der Platte befindet sich ein Auszug aus dem Gedicht "Herrn Cogitos Vermächtnis".

 

"wache

- wenn Lichtzeichen

auf den Bergen erscheinen -

steh auf

und geh

solange das Blut in der Brust

deinen dunklen Stern bewegt"