Neuzugänge

Hier präsentieren wir  unsere Bücher-Highlights des Monats.  Diese werden im ersten Regal im Lesesaal ausgelegt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Für den Monat Oktober 2017 empfehlen wir unter anderem:

 


Uwe Rada


1988. Roman

Berlin : edition.fotoTAPETA, 2017

ISBN: 978-3-940524-65-2

Unsere Signatur: WB Rad/T

Klappentext:

Im Westberlin wird noch der "Revolutionäre 1. Mai" begangen, in Polen beginnen die Frühjahrsstreiks der Solidarność, und Schriftsteller aus Ost und West diskutieren über den "Traum von Europa" : Mai 1988. Da lernen sich in einer Kreuzberger Hinterhofkneipe Jan und Wiola kennen. Er, ein Revolutionsromantiker aus diesem Westberlin, sie Doktorandin aus Krakau. Was weiß er über Polen? Nichts. Was weiß sie über Deutschland? Eine Menge. Sie verlieben sich, es ist der Beginn einer amour fou, einer umkämpften, platonischen Liebe. Doch eine platonische Liebe ist und bleibt eine Liebe. An all das erinnert sich Jan, fast dreißig  Jahre später, als er von Wiola einen Brief bekommt. Ohne zu überlegen fährt Jan los. Ein zweites Mal von Berlin nach Krakau. Ein zweites mal die Reise nach Polen, die für Jan und Wiola zu einer Schicksalsreise wurde, im Jahr 1988.

 

Weitere Informationen zum Buch finden Sie  hier.

 

 


Eva Gruberová, Helmut Zeller


Taxi am Shabbat. Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas

München : C.H. Beck, 2017

ISBN: 978-3-406-71297-5 ; 3-406-71297-5

Unsere Signatur: G Jud/G

Klappentext:

Mehr als 75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisen Eva Gruberová und Helmut Zeller an die Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie wollen wissen, wie sich jüdisches Leben nach 1945 im Osten Europas entwickelt hat. Wie erging es den Juden, hat man die Täter zur Rechenschaft gezogen, verschwand der Antisemitismus? Und wie spielt sich jüdisches Leben heute ab in Krakau, Prag oder Budapest? Die Autoren haben sich in sieben postkommunistischen Ländern auf Spurensuche begeben und führen den Leser in eine vergessene Welt.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie  hier

 

 

Adam Zagajewski; übers. von Renate Schmidgall

Asymmetrie. Gedichte

München : Carl Hanser Verlag, 2017

ISBN: 3-446-25656-3 ; 978-3-446-25656-9

Unsere Signatur: U pd Zag/As

Klappentekst:

Es gibt viel neue Wirklichkeit, und das Wunderbare ist schüchtern geworden, es ist schwer zu finden, schwer zu erinnern, festzuhalten . . .

Adam Zagajewski glänzt mit neuen Gedichten: Er findet das Wunderbare im Alltäglichen und macht daraus große Poesie.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

 


Cezary Łazarkiewicz

Żeby nie było śladów. Sprawa Grzegorza Przemyka

Wołowiec : Wydawnictwo Czarne, 2016

ISBN: 978-83-8049-234-9

Unsere Signatur: Gk Łaz/Ż

! Aktueller NIKE-Preisträger !

FAZ Feuilleton,  4.10. 2017

Spuren, die bleiben

 Der Nike-Preis, Polens wichtigster Literaturpreis, geht in diesem Jahr an den Journalisten Cezary Łazarewicz. Erstmals wird damit eine Reportage ausgezeichnet: Sein Buch „Damit keine Spuren bleiben“ („Żeby nie było śladów“) handelt von dem Warschauer Abiturienten Grzegorz  Przemyk, der 1983 grundlos festgenommen und von Polizisten zu Tode geprügelt wurde. Sein von Tausenden besuchtes Begräbnis wurde zu einem Fanal des Widerstands gegen die Diktatur. Danach setzte die Staatsmacht unter direkter Aufsicht des Innenministers hunderte Mitarbeiter ein, um den Tathergang zu vertuschen. Die Polizisten wurden freigesprochen und stattdessen zwei angeblich für den Tod verantwortliche Sanitäter zu Haftstrafen verurteilt. Auch nach 1989 wurde der Fall nur mangelhaft aufgearbeitet. Das Buch soll demnächst in Warschau auf die Bühne kommen, der junge, mehrfach ausgezeichnete Regisseur Jan P. Matuszyński will es verfilmen. Der 1966 in Pommern geborene Łazarewicz wertete den Preis als Auszeichnung für die „polnische Schule“ der Reportage. Die von der „Gazeta Wyborcza“ gestiftete, nach der griechischen Göttin benannte „Nike“ ist mit umgerechnet 23.000 Euro dotiert.   Gna.

 Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier (auf polnisch) und zum Grzegorz Przemyk hier (auf englisch).

 

 

Stanisław Zawiśliński, Krystyna Zamysłowska (Hg.)
Kieślowski po latach. W zwierciadle opinii i wspomnień
Kieślowski years later. Mirrored in opinions and recollections

Łódź : Stowarzyszenie Filmowe Kinoart, 2016

ISBN: 978-83-937242-0-8

Unsere Signatur: TF Kie/Z-K-2

Klappetext:

Does Kieślowski not deserve more from Poland and does Poland, for which he won, and still wins, fame, not owe him something? Let us found a Kieślowski Institute. It is more necessary, than ever before...

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier. (auf polnisch)

 

 

Für die jüngeren Leser wächst regelmäßig unsere Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern
Wir laden Sie herzlich ein, bei uns herumzustöbern.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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